Warum ich gerade 2026 mit GoMining starten würde

Aktualisiert: 28. Aug.
Bitcoin Mining läuft gerade beschissen.
Die Difficulty ist hoch. Der Hashprice ist niedrig. Miner verdienen deutlich weniger als in den richtig fetten Zeiten.
Also eigentlich der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um mit Mining anzufangen.
Oder vielleicht genau deshalb ein ziemlich interessanter?
Wenn ich heute noch einmal bei null mit GoMining anfangen würde, würde ich mir 2026 jedenfalls ziemlich genau anschauen.
Nicht weil ich glaube, dass man jetzt einen Miner kauft und nächstes Jahr reich ist.
Sondern weil ich lieber dann Hashrate aufbaue, wenn Mining unbeliebt ist, als dann, wenn plötzlich wieder jeder darüber spricht.
Mining ist gerade nicht sexy
Und das gefällt mir.
Wenn Bitcoin durch die Decke geht und Mining plötzlich wieder fantastische Renditen abwirft, passiert normalerweise etwas ziemlich Vorhersehbares:
Alle wollen minen.
Neue Hardware geht ans Netz.
Die globale Hashrate steigt.
Die Difficulty zieht nach.
Und plötzlich wird aus dem vermeintlichen Goldesel wieder ein verdammt hartes Geschäft.
2026 befinden wir uns eher auf der anderen Seite.
Die Bitcoin Difficulty ist brutal hoch und der Ertrag pro TH steht unter Druck.
Für bestehende Miner ist das natürlich nicht besonders geil.
Für jemanden, der langfristig Hashrate aufbauen möchte, sehe ich das aber etwas anders.
Denn ich kaufe nicht nur den heutigen Ertrag.
Ich kaufe TH.
Und die sollen im Idealfall noch jahrelang für mich arbeiten.
Ich möchte TH kaufen, bevor Mining wieder geil aussieht
Das ist eigentlich meine komplette These.
Ich weiß nicht, wo Bitcoin Ende 2026 steht.
Ich weiß auch nicht, was 2027 passiert.
Und ich kann dir erst recht nicht sagen, was ein TH in zwei Jahren wert sein wird.
Aber ich weiß eines:
Ich möchte meine Hashrate lieber aufbauen, solange die Stimmung im Mining-Markt schlecht ist.
Wenn Bitcoin irgendwann wieder einen massiven Run hinlegt und gleichzeitig der Hashprice steigt, dürfte das Interesse am Mining ebenfalls wieder zunehmen.
Dann will ich nicht anfangen darüber nachzudenken, ob ich vielleicht mal ein paar TH kaufen sollte.
Dann möchte ich die TH bereits haben.
Genau hier wird GoMining für mich interessant
Ein eigener ASIC wäre für mich persönlich keine besonders attraktive Alternative.
Hardware kaufen.
Standort suchen.
Strom bezahlen.
Lärm.
Hitze.
Ausfälle.
Und mit Schweizer Strompreisen macht das Ganze nicht unbedingt mehr Spaß.
Bei GoMining kaufe ich stattdessen digitale Miner beziehungsweise Hashrate und bekomme dafür Mining-Rewards in BTC.
Natürlich verschwinden die Kosten dadurch nicht.
Maintenance gibt es weiterhin.
Difficulty gibt es weiterhin.
Und wenn Bitcoin Mining schlecht läuft, spüre ich das auch bei GoMining.
Das ist keine magische Maschine, die die Wirtschaftlichkeit von Bitcoin Mining außer Kraft setzt.
Aber genau das gefällt mir eigentlich daran:
Ich bekomme Zugang zu Bitcoin Mining, ohne selbst einen ASIC betreiben zu müssen.
2028 kommt das nächste Halving
Und das ist für mich gleichzeitig das größte Argument gegen blindes Kaufen.
Das nächste Bitcoin Halving kommt voraussichtlich 2028.
Die Block Subsidy wird dann von 3,125 BTC auf 1,5625 BTC halbiert.
Wenn sich bis dahin sonst überhaupt nichts verändern würde, wäre das für Miner natürlich brutal.
Nur wird sich bis 2028 eine ganze Menge verändern.
Bitcoin-Preis.
Difficulty.
Globale Hashrate.
Transaktionsgebühren.
Mining-Hardware.
TH-Preise.
Niemand weiß heute, wie diese Kombination 2028 aussehen wird.
Deshalb sehe ich die Zeit bis dahin eher als Fenster.
Ich habe noch Zeit, Hashrate aufzubauen.
Und genau das ist aktuell mein Plan.
Mein Ziel: erst TH, dann Effizienz
Bei den Preisen, die ich aktuell sehe, finde ich besonders Miner um 15 W/TH interessant.
Warum?
Weil sehr effiziente Miner zwar niedrigere Maintenance haben, die TH dafür aber teilweise erheblich teurer sind.
Und wenn mein Ziel lautet, möglichst viel Hashrate aufzubauen, ist der Preis pro TH verdammt wichtig.
Ich möchte deshalb nicht zwangsläufig von Anfang an die perfekteste Farm besitzen.
Ich möchte erstmal Masse aufbauen.
TH.
TH.
Und noch mehr TH.
Später kann Effizienz wesentlich wichtiger werden – gerade wenn wir uns dem Halving 2028 nähern.
Aber 2026 sehe ich für mich persönlich noch stärker als Aufbauphase.
Und dann kommt der Zinseszins
Das ist der Teil von GoMining, der mich aktuell wahrscheinlich am meisten interessiert.
Meine BTC-Rewards müssen nicht zwangsläufig auf meiner Wallet landen.
Ich kann sie wieder in zusätzliche TH stecken.
Diese neuen TH minen anschließend ebenfalls Bitcoin.
Die daraus entstehenden Rewards können wieder TH kaufen.
Und diese TH produzieren wieder Rewards.
Der Stein beginnt zu rollen.
Am Anfang sieht das lächerlich aus.
Ein paar TH mehr.
Dann wieder ein paar.
Dann etwas mehr.
Aber irgendwann arbeiten nicht mehr 100 TH für die nächsten TH.
Sondern 500.
1.000.
2.000.
Genau deshalb möchte ich langfristig ausprobieren, wie weit sich dieses Prinzip treiben lässt.
Mein großes Ziel sind aktuell:
5.000 TH
Ob ich dort ankomme?
Keine Ahnung.
Aber genau das macht die Sache interessant.

Warum also ausgerechnet 2026?
Nicht weil Mining gerade unglaublich profitabel wäre.
Sondern weil es das gerade nicht ist.
Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied.
Ich möchte nicht dem nächsten Mining-Hype hinterherrennen.
Ich möchte Hashrate besitzen, bevor dieser Hype möglicherweise kommt.
Vielleicht steht Bitcoin irgendwann bei 150.000 oder 200.000 Dollar.
Vielleicht steigt die Difficulty so stark, dass davon kaum etwas bei den Minern ankommt.
Vielleicht explodieren die TH-Preise.
Vielleicht passiert genau das Gegenteil.
Ich weiß es nicht.
Und jeder, der dir heute exakt erzählen kann, wie profitabel dein Miner 2028 sein wird, weiß es ebenfalls nicht.
Würde ich deshalb sofort 10.000 € in GoMining stecken?
Wenn ich GoMining heute noch nicht kennen würde, würde ich klein anfangen.
Einen Miner kaufen.
Verstehen, wie Rewards funktionieren.
Maintenance beobachten.
Difficulty verfolgen.
Ein paar Wochen mitmachen.
Und erst dann entscheiden, ob ich mehr Hashrate möchte.
GoMining läuft dir nicht weg.
Mein Fazit
Ich finde 2026 gerade wegen der schlechten Mining-Bedingungen interessant.
Hashprice unter Druck.
Difficulty hoch.
Mining-Euphorie eher überschaubar.
Und noch Zeit bis zum nächsten Halving.
Für jemanden, der heute maximale kurzfristige Rendite sucht, ist das vielleicht nicht besonders sexy.
Für mich geht es aber um etwas anderes.
Ich möchte Hashrate aufbauen.
Und wenn Bitcoin Mining irgendwann wieder richtig attraktiv aussieht, möchte ich nicht anfangen.
Dann möchte ich schon dabei sein.
Ob diese Strategie aufgeht, werden wir sehen.
Der Bonobo sammelt jedenfalls weiter TH.
Hinweis: Das ist meine persönliche Einschätzung und keine Finanzberatung. Bitcoin Mining und GoMining sind mit Risiken verbunden. Mining-Erträge, Bitcoin-Preis, Difficulty, Maintenance und der Wert von TH können sich erheblich verändern.
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